Aktuelles

Monsterpflanze in der Karlsruher Innenstadt - Radiobeitrag vom LEV

Der japanische Staudenknöterich gilt als invasive Pflanze die durch den Menschen auch zu uns gelangt ist. Im Stadt- und Landkreis Karlsruhe sorgt er bereits für große Probleme. Der SWR hat dieser Pflanze einen Radiobeitrag gewidmet und war auch in der Geschäftsstelle des LEV für ein Interview:

 

Die Welt zu Gast: Internationale Freiwillige im Naturpark Stromberg-Heuchelberg

Der kommende Sommer wird international! Vom 17.-31. August werden 12 junge Erwachsene (18-25 Jahre) für zwei Wochen aus der ganzen Welt in den Naturpark Stromberg-Heuchelberg kommen, um sich hier freiwillig zu engagieren, dabei Deutschland kennenzulernen und neue Freundschaften zu schließen. Sie alle sind Teil eines internationalen Workcamps, d.h. eines internationale Jugendgemeinschafts-dienstes. Anmeldung kommen bisher aus Mexiko, der Türkei, Aserbeidshan, Italien und der Slowakei!

Auch junge Erwachsene aus der Region können am internationalen Workcamp teilnehmen!

Lust darauf das Zuhause durch internationale Augen zu sehen? Auch Junge Erwachsene aus der Region können am internationalen Workcamp teilnehmen. Zwei Plätze werden für Jugendliche aus der Region bis 1. Juni 2018 freigehalten. Diese können am kompletten Camp teilnehmen und sich unter ibg-workcamps.org /workcamps (IBG 31) anmelden. Die Vermittlungsgebühren betragen 75 €; inklusive Kost und Logis, Anmeldeschluss ist der 1. Juni 2019. Auch die Gruppenleitung ist möglich (siehe unten).

Falls es mit den zwei Wochen nicht klappt, aber das Projekt mit internationalem Flair trotzdem lockt, können drei junge Erwachsene für drei Tage (26.-28. August) am Projekt teilnehmen: Anmeldung bis 15. Juni bei j.menold@naturpark-stromberg-heuchelberg.de, die Teilnahmegebühr beträgt 15 €; inklusive Kost und Logis.

Was wird passieren?

Die jungen Freiwilligen des Workcamps engagieren sich ehrenamtlich sechs Stunden pro Tag und erhalten im Gegenzug für den Einsatz Kost und Logis. Für zwei Wochen leben und arbeiten sie gemeinsam, lernen viel über die eigene Kultur, die der anderen Teilnehmenden und die des Gastlandes Deutschland. Zudem erfahren sie viel über die Landschaft im Naturpark Stromberg-Heuchelberg und die Ansprüche der hiesigen Arten an den Lebensraum: Die Aufgaben umfassen die Instandsetzung des Hirschkäferlehrpfads, die Entbuschung von Wiesen, die Trockenmauersanierung und weitere Pflegemaßnahmen in einem Naturschutzgebiet bei Mühlacker. Gesprochen wird dabei auf Englisch. Angeleitet werden sie vom Naturpark Stromberg-Heuchelberg e.V. sowie den Landschaftserhaltungsverbänden Enzkreis und Karlsruhe, welche das Camps mit dem IBG e.V. organisieren. Mitarbeitenden der Naturparkgemeinden und Ehrenamtliche aus Naturschutzvereinen unterstützen dabei tatkräftig.

Lust auf noch mehr Engagement?

Begleitet wird die internationale Gruppe durch zwei Gruppenleitungen, die übersetzen, wo es nötig ist, sich über Freizeitmöglichkeiten informieren und den Alltag koordinieren. Interessierte junge Erwachsene aus der Region sind herzlich eingeladen, diese Aufgabe zu übernehmen! IBG e.V.  bietet zur Vorbereitung auf die Leitung einer internationalen Gruppe vom 30. Mai bis 2. Juni ein viertägiges Vorbereitungsseminar an. Mehr Infos dazu finden sich im Internet unter https://ibg-workcamps.org/campleitungstraining.

Internationaler Abend

Wenn alles zeitlich unmöglich ist aber Interesse an der Gruppe besteht, bietet der Internationale Abend die beste Gelegenheit die Gruppe kennen lernen zu können. Dieser findet voraussichtlich am 30. August statt - nähere Infos folgen

Ansprechpartnerin

Julia Menold (j.menold@naturpark-stromberg-heuchelberg.de)

Kooperationspartner

Der Naturpark Stromberg-Heuchelberg e.V. organisiert in Kooperation mit den Landschaftserhaltungsverbänden (LEV) Enzkreis und Karlsruhe ein internationales Workcamp. Bei der aktiven Landschaftspflege erfahren die Teilnehmenden viel über die Landnutzung und die Bedürfnisse von Flora und Fauna vor Ort. Sie werden durch Mitarbeitende der Landschaftserhaltungsverbände, des Naturparkes und der Naturparkgemeinden sowie durch Ehrenamtliche unterschiedlicher Naturschutzverbände angeleitet. Die Kooperation der Projektpartner macht das motivierende Projekt erst möglich und bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, unterschiedliche Lebensräume und ihre Bewohner kennen lernen zu können.